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PCCD Most 2019
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CarTech Motorsport by Nigrin mit Podium und Unfall-Pech bei der Carrera-Cup-Premiere in Most

Das Team CarTech Motorsport by NIGRIN kehrte für die zweite Runde mit dem Porsche Carrera Cup Deutschland zurück ins Autodrom Most. Auf der Rennstrecke in Tschechien fanden vor der Saison die offiziellen Testfahrten statt. Am dritten Mai-Wochenende standen im Rahmen des ADAC GT Masters die nächsten beiden Rennen für die zwei 911 GT3 Cup auf dem Programm. Dabei lagen für das Team CarTech Motorsport by NIGIRN diesmal Freud und Leid eng beisammen.

Auf der Strecke in Nordböhmen trug der Carrera Cup Deutschland in seiner 30-jährigen Geschichte zum ersten Mal einen Meisterschaftslauf aus. In Rennen eins fuhr Matthias Jeserich auf Platz 19 und jubelte als strahlender Zweiter der Amateur-Wertung auf dem Podium. Nach Platz drei beim Saisonauftakt war es bereits die zweite Podestplatzierung für den Berliner.

Nachwuchsfahrer Sebastian Daum war im Qualifying auf dem Weg zu seiner schnellsten Runde, als das Zeittraining mit der roten Flagge unterbrochen wurde. So ging er von Startposition 22 in das Rennen. Daum machte auf der 4,212 Kilometer langen Strecke mehrere Plätze gut. Aber die freie Fahrt und die packenden Positionskämpfe wurden zwischenzeitlich durch eine Safety-Car-Phase gestoppt. Nach 17 Runden wurde der 20-Jährige schließlich auf Gesamtplatz 16 abgewinkt. Damit erreichte der aktuelle Meister des Porsche Super Sports Cup zugleich bei den Rookies den hervorragenden fünften Platz.

Nach der erfolgreichen Rennpremiere in Most bescherte Rennen zwei dem Team dann allerdings einen harten Doppelausfall. In der Startphase wurde die #10 von Jeserich touchiert. Es kam zu einer Kollision mit mehreren Fahrzeugen. „Ich hatte einen hervorragenden Start und konnte mich schnell neben Stefan Rehkopf setzen. Ich habe dann aber einen Schubs von hinten bekommen und das ist beim Start einfach fatal“, erklärte Jeserich. „Aber ich will keine Schuld zuweisen. Das kann passieren.“ Bei der Karambolage wurde leider auch Teamkollege Daum im weißen Nigrin-Porsche mit der #67 unglücklich getroffen. Für die Bergung der Fahrzeuge wurde das Rennen unterbrochen. Beim Re-Start waren die zwei CarTech-Porsche 911 GT3 Cup dann nicht dabei. Die Reparatur war in der Kürze der Zeit nicht mehr möglich.