Red Bull verleiht CarTech nicht nur Flügel

Was war das wieder für eine schönes, aber auch lehrsames  Rennwochende in der Steiermark im schönen Österreich am Red Bull Ring. Der Red Bull Ring bietet eine atemberaubende Umgebung, einen Panoramablick sowie ein hohes Maß an Sicherheit aufgrund der lang asphaltierten Auslaufzonen und der FIA Homologation Grade 1. Das Layout der Rennstrecke ist identisch mit dem des ehemaligen Formel 1 Kurses (1997 – 2003) und ist bedingt durch die „stop and go“ Passagen in der Castrol Edge- und Remus-Kurve sehr anspruchsvoll. Die Einzigartigkeit des Kurses wird außerdem über die großen Höhenunterschiede im Verlauf der Strecke definiert. Streckenlänge 4,3 km mit 7 Kurven.

Der Red Bull Ring

Als letzter starten und als Erster ankommen

Tobias Hild, eigentlich unser Serien Sieger, hatte sich am Sonnabend in der letzten Runde der Qualifikation den zweiten Startplatz in seiner Klasse gesichert und so ging er auch ins Rennen. Sein Konkurrent Jürgen Maschlich war vor ihm, aber hinter ihm in der Gesamtwertung. Tobias hatte eine Strategie, die nicht nur darin bestand schneller zu fahren als Jürgen Maschlich. Und diese Strategie ging nach 2 Runden auf. Er bremste ihn vor der Remus Kurve aus und konnte sich auch gleich gut von ihm absetzen. Doch dann wollte Tobias etwas zu viel und verbremste sich im Castrol Edge. Das Kiesbett fing ihn auf und er wurde durchgereicht, nach dem herausziehen aus dem selbigen fuhr er in die Box. Ein Fehler, wie es sich im Nachhinein bewies. Denn wäre er weiter gefahren, hätte er trotzdem noch wertvolle Punkte für die Meisterschaft sammeln können.

Aus dem Fehler vom Sonnabend wurde der Sonntagslauf unter eine Devise gestellt: „Alles geben bis zum Schluss“. Das Problem aber war, dass Tobias von hinten starten musste (da er im ersten Lauf am Wochenende aufgegeben hatte). Das hieß schneller fahren als alle in seiner Klasse und alle überholen. Man war sich in der Box klar, dass dies kein leichtes Unterfangen war. Und doch gerade diese Konstellation weckte in Tobias seine Höchstleistung. Er durchwühlte das Feld von Runde zu Runde, in dem er einen nach den anderen überholte und schließlich nur noch Jürgen Maschlich vor sich hatte. Doch das nicht lange, wieder setzte er sich vor der Kurve neben ihn und bremste ihn klassisch aus. Glückwunsch, zum ersten Platz.

Tobias Hild in der Startaufstellung

Neue Bestzeit und Sprung unter die ersten 10 in der Gesamtwertung

Das „Uhrwerk“ Dr. Rocco Herz hatte am Wochenende ein Ziel, schneller fahren wie letztes Jahr und in der Gesamtwertung unter die ersten 10 (von 28). Auch wenn die Konzentration auf dem Porsche Alpenpokal liegt. Beides erreichte er. 1,5 sec verbesserte er sich zum letzten Jahr. In der Gesamtwertung liegt er nun auf Platz 9.